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	<title>Willms Buhse &#124; Erfolgreiches Business in der Digitalen ZukunftWillms Buhse | Erfolgreiches Business in der Digitalen Zukunft | Willms Buhse | Erfolgreiches Business in der Digitalen Zukunft</title>
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	<description>Enterprise Leadership 2.0</description>
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		<title>Modernes Management sollte so neugierig sein wie Don Tapscott</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Apr 2012 11:14:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Willms</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[Modernes Management sollte neugierig sein, offen und interessiert. Also so wie der kandadische Consultant und Autor Don Tapscott. Er ist für mich eine Inspiration mit seiner ganz eigenen nachhaltigen Weise, technische Entwicklungen zu verfolgen und ihre Auswirkungen auf unsere Lebenswelt zu analysieren. In der sich wandelnden Welt eine Führungskraft zu sein, ist kein leichtes Unterfangen. Einerseits verlieren die bisher gültigen Orientierungsmuster und Methoden kontinuierlich an Bedeutung. Anderseits sind die neuen durch das Internet vorangetriebenen Prozesse immer noch nicht etabliert und entwickelt genug, um den gleichen Halt zu bieten. Das moderne Management ist also mehr und mehr zu einem Spagat zwischen verschiedenen Generationen und Lebensphilosophien gezwungen. Doch wie lassen sich die bekannten Erfolgsrezepte nicht vernachlässigen, ohne aber gleichzeitig den Blick für das Neue zu verlieren? Mit Neugier! Unabhängig von Alter, Hintergrund und persönlichen Neigungen gilt es, digitale Innovationen zu verfolgen und mit traditionellen Business-Werten zu verbinden. Ich ziehe den Hut davor, wie Don Tapscott es mit über 60 Jahren gelingt, dermaßen nah am Puls der Zeit zu sein und in derart klaren Worten und Begriffen die Relevanz technischer Entwicklungen für den Wirtschaftssektor erläutern zu können. Alle gelungenen Veröffentlichungen von Don Tapscott aufzuzählen und in ihren Grundzügen zu erläutern würde einige Zeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1991" class="wp-caption alignright" style="width: 221px"><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.en"><img class="size-full wp-image-1991" title="foto-don-tapscott" src="http://www.willmsbuhse.com/wp-content/uploads/2012/04/foto-don-tapscott.png" alt="" width="211" height="302" /></a><p class="wp-caption-text">Don Tapscott (CC BY-SA 3.0)</p></div>
<p>Modernes Management sollte neugierig sein, offen und interessiert. Also so wie der kandadische Consultant und Autor Don Tapscott. Er ist für mich eine Inspiration mit seiner ganz eigenen nachhaltigen Weise, technische Entwicklungen zu verfolgen und ihre Auswirkungen auf unsere Lebenswelt zu analysieren.</p>
<p>In der sich wandelnden Welt eine Führungskraft zu sein, ist kein leichtes Unterfangen. Einerseits verlieren die bisher gültigen Orientierungsmuster und Methoden kontinuierlich an Bedeutung. Anderseits sind die neuen durch das Internet vorangetriebenen Prozesse immer noch nicht etabliert und entwickelt genug, um den gleichen Halt zu bieten. Das moderne Management ist also mehr und mehr zu einem Spagat zwischen verschiedenen Generationen und Lebensphilosophien gezwungen. Doch wie lassen sich die bekannten Erfolgsrezepte nicht vernachlässigen, ohne aber gleichzeitig den Blick für das Neue zu verlieren? Mit Neugier!</p>
<p>Unabhängig von Alter, Hintergrund und persönlichen Neigungen gilt es, digitale Innovationen zu verfolgen und mit traditionellen Business-Werten zu verbinden. Ich ziehe den Hut davor, wie Don Tapscott es mit über 60 Jahren gelingt, dermaßen nah am Puls der Zeit zu sein und in derart klaren Worten und Begriffen die Relevanz technischer Entwicklungen für den Wirtschaftssektor erläutern zu können.</p>
<p>Alle gelungenen Veröffentlichungen von Don Tapscott aufzuzählen und in ihren Grundzügen zu erläutern würde einige Zeit in Anspruch nehmen. Denn der kanadische Digital-Visionär ist nicht nur ein mitreißender Redner sondern auch begnadeter Autor. Mein persönliches Lieblingsbuch von ihm ist eindeutig &#8220;Wikinomics&#8221;. An dem 2006 erschienen Werk zeigt sich auch die inhaltliche Qualität seiner Arbeit. Da er seine Thesen, Schlüsse und Empfehlungen auf gründlichen Recherchen und kompetenten Analysen stützt, verlieren seine Aussagen nicht an Bedeutung. Einige seiner Prognosen sind bereits eingetroffen und seine Ratschläge für Führungskräfte haben nach wie vor Gültigkeit: Sich nach Außen öffnen. Die alten Reflexe abstellen, um das Potential nutzen zu können, dass die transparente digitale Geschäftswelt den Unternehmen bietet. Konsumenten die Möglichkeit geben, aus der passiven Rolle als Consumer auszubrechen und sich als Prosumer und Co-Innovator einzubringen. Und vor allem: Die Bedürfnisse der Net Gen (Tapscotts Ausdruck für Digital Natives) kennen lernen und sich an ihnen orientieren.</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/qujFJuj1S6I?rel=0" frameborder="0" width="600" height="437"></iframe><br />
Modernes Management muss den Digitalen Wandel aufmerksam verfolgen. Nicht punktuell sondern konstant gilt es zu hinterfragen, von welchen Erfindungen und Ideen das eigene Unternehmen profitieren kann. Und dass Altersargument darf hier keine Entschuldigung sein, jedenfalls nicht, so lange jemand nicht älter als der 1947 geborene Don Tapscott ist.</p>
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		<title>Network Management von Dr. Karen Stephenson als Werkzeug zum Digital Leadership</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Mar 2012 11:27:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Willms</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[Modernes Leadership ist weniger eine Frage der Position als vielmehr der Informationen, die Führungskräften zur kompetenten Entscheidungsfindung zur Verfügung stehen. Hier kommt die von mir sehr geschätzte Anthropologin Dr. Karen Stephenson mit ihren über 30 Jahre anhaltenden Forschungen zu menschlichen Netzwerken ins Spiel. Ihre Thesen, von denen sie einige wesentliche in kurzen Videos auf ihrer eigenen Homepage präsentiert, sind ausgesprochen wertvoll und nachvollziehbar. Ich selbst kann ihre Schlüsse aus meiner eigenen jahrelangen Erfahrung im Bereich der Zusammenarbeit über herkömmliche und digitale Netzwerke in Großkonzernen heraus nur bestätigen. Lesson 1: Netzwerke gab es schon immer Zu den Kernaussagen von Dr. Karen Stephenson gehört die These, dass es unter Menschen schon immer private und berufliche Netzwerke gegeben hat. Diese entstehen nicht zufällig sondern unterliegen vielmehr festen Gesetzen und Regeln. Lesson 2: Netzwerke lassen sich steuern Wer die erwähnten Regeln kennt und versteht, wie ein bestimmtes Netzwerk funktioniert, kann auch die sogenannten &#8220;Key-Connectors&#8221; identifizieren. Mit diesen besonders aktiven und wichtigen &#8220;Schlüsselfiguren&#8221; lässt sich das jeweilige Netzwerk zu einem bestimmten Grad beeinflussen und formen. Ein Netzwerk ist eine Struktur von Kulturen. Der Schlüssel, um Firmenkultur zu verändern ist die Fähigkeit, das Netzwerk analysieren, messen und monetarisieren zu können. Lesson 3: Netzwerke sind oft unsichtbar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1967" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-1967" title="pressefoto_karen_stephenson" src="http://www.willmsbuhse.com/wp-content/uploads/2012/03/pressefoto_karen_stephenson-300x375.jpg" alt="" width="300" height="375" /><p class="wp-caption-text">Pressefoto: Courtesy of Karen Stephenson</p></div>
<p>Modernes Leadership ist weniger eine Frage der Position als vielmehr der Informationen, die Führungskräften zur kompetenten Entscheidungsfindung zur Verfügung stehen. Hier kommt die von mir sehr geschätzte Anthropologin Dr. Karen Stephenson mit ihren über 30 Jahre anhaltenden Forschungen zu menschlichen Netzwerken ins Spiel.</p>
<p>Ihre Thesen, von denen sie einige wesentliche <a title="Dr Karen Stephenson Network Management" href="http://www.drkaren.us/KS_video01.htm" target="_blank">in kurzen Videos auf ihrer eigenen Homepage</a> präsentiert, sind ausgesprochen wertvoll und nachvollziehbar. Ich selbst kann ihre Schlüsse aus meiner eigenen jahrelangen Erfahrung im Bereich der Zusammenarbeit über herkömmliche und digitale Netzwerke in Großkonzernen heraus nur bestätigen.</p>
<p><strong>Lesson 1: Netzwerke gab es schon immer</strong></p>
<p>Zu den Kernaussagen von Dr. Karen Stephenson gehört die These, dass es unter Menschen schon immer private und berufliche Netzwerke gegeben hat. Diese entstehen nicht zufällig sondern unterliegen vielmehr festen Gesetzen und Regeln.</p>
<p><strong>Lesson 2: Netzwerke lassen sich steuern</strong></p>
<p>Wer die erwähnten Regeln kennt und versteht, wie ein bestimmtes Netzwerk funktioniert, kann auch die sogenannten &#8220;Key-Connectors&#8221; identifizieren. Mit diesen besonders aktiven und wichtigen &#8220;Schlüsselfiguren&#8221; lässt sich das jeweilige Netzwerk zu einem bestimmten Grad beeinflussen und formen. Ein Netzwerk ist eine Struktur von Kulturen. Der Schlüssel, um Firmenkultur zu verändern ist die Fähigkeit, das Netzwerk analysieren, messen und monetarisieren zu können.<span id="more-1963"></span></p>
<p><strong>Lesson 3: Netzwerke sind oft unsichtbar</strong></p>
<p>Wichtig für das Verständnis im Business-Umfeld ist, dass sich durchschnittlich 50 Prozent der Netzwerke an offiziellen Hierarchien anlehnen, die andere Hälfte jedoch meist informell und damit für die Führungskräfte meist unsichtbar ist. Ein herkömmliches Organigramm bildet somit nur etwa die Hälfte der tatsächlich ablaufenden Arbeitsprozesse ab. Das von Dr. Stephenson entwickelte Netzwerk-Chart stellt dagegen auch dar, wie Menschen informell zusammenarbeiten, was mindestens die Hälfte des Wissens in jeder Organisation darstellt. Manager und Entscheider müssen beide Welten verstehen, um vernünftige Entscheidungen für ihr Unternehmen treffen zu können und das Verhalten ihrer Mitarbeiter möglichst gut verstehen zu können.</p>
<p><strong>Lesson 4: Die Hauptwährung in den Netzwerken ist Vertrauen</strong></p>
<p>Dr. Stephenson ist sicher: Netzwerke werden von Vertrauen zusammengehalten, nicht Traffic, nicht Transactions, nicht Technology sondern Trust, also Vertrauen. Es ist wichtig zu verstehen, was Menschen dazu motiviert, sich gegenseitig zu vertrauen und in einem Netzwerk zusammenzuschließen. Wenn sich Vertrauen in Netzwerken messen lassen würde, könnte ein genaueres Bild davon entstehen, welchen Beitrag die Mitarbeiter in ihrem Unternehmen leisten.</p>
<p><strong>Lesson 5: Netzwerk Management lohnt ist extrem profitabel</strong></p>
<p>Im Gegensatz zu manch anderer wissenschaftlicher Disziplin lässt sich hier relativ leicht und direkt ein hoher ROI für die Betriebe ableiten, die Netzwerk Management als Tool einsetzen. Die hohe Zahl an erfolglosen Firmenübernahmen und Zusammenschlüssen würde sich extrem senken lassen, wenn erfahrene Netzwerk-Analysten zuvor die unterschiedlichen Kulturen und Erwartungen der beteiligten Partner transparent machen. Doch nicht nur im wirtschaftlichen Umfeld ist Network Management ein Gewinnbringer. Auch im politischen Bereich könnte es helfen, Krisen und Problemsituationen vorherzusehen, zu vermeiden oder abzumildern.</p>
<p>Deswegen, so Dr. Stephenson, ist es so wichtig, die wissenschaftlichen Prinzipien der Netzwerk-Analyse von der Theorie in die Praxis zu verlagern und in die Hand der Business-Entscheider, Politiker und Organisationen zu geben. <strong>Ihr Credo: „If you can’t see the networks, then you can’t manage them!“</strong></p>
<p>Weitere Informationen zur faszinierenden Arbeit von Dr. Karen Stephenson gibt es in ihren Büchern sowie auf ihrer Homepage<strong> <strong><a title="Dr. Karen Stephenson Homepage" href="http://www.drkaren.us" target="_blank">www.drkaren.us</a>.</strong></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Welche Eigenschaften brauchen Leader? Ein Gastbeitrag von mir auf wiwo.de</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Mar 2012 10:18:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Willms</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Digital Leadership]]></category>
		<category><![CDATA[Jay Rogers]]></category>
		<category><![CDATA[leadership 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[LIDA-Award]]></category>
		<category><![CDATA[Management]]></category>
		<category><![CDATA[Tim Renner]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Management-Blog der Wirtschaftswoche hatte ich die Gelegenheit, einen Gastbeitrag zum LIDA-Award zu veröffentlichen, den ich natürlich auch hier dokumentieren möchte. &#8220;Mit Jay Rogers, dem CEO das US-Autobauers Local Motors, und Tim Renner, dem Kopf hinter dem Musik-Netzwerk Motor, wurden gerade bemerkenswerte zwei Manager von einer hochkarätig besetzten Jury geehrt. Rogers ist Gewinner des Leader in the Digital Age Award 2012 (LIDA-Award), der unter dem Vorsitz von Niedersachsens Wirtschaftsminister Jörg Bode verliehen wird, in der Kategorie Manager/Vordenker 2012 . Tim Renner wird der Preis in der Kategorie Entertainment 2012 verliehen. Ich habe beide als Jurymitglied unterstützt, denn beide sind eine gute Wahl, denn der LIDA-Award, der in diesem Jahr zum zweiten Mal verliehen wird, hat es sich zur Aufgabe gemacht, Manager auszuzeichnen, die vernetzt denken und zeitgemäße Leadership-Modelle erfolgreich umsetzen. Und genau das tun beide. Niedersachsens Wirtschaftsminister Jörg Bode nennt Jay zurecht „einen Manager, der sein Unternehmen perfekt an die Anforderungen einer vernetzten, digitalen Welt angepasst hat“. Während andere Automotive-Firmen auf hermetisch abgeschlossene eigene Entwicklungsabteilungen setzen, Jay steht für die Idee, mit Hilfe einer Online-Community Autos in einem offenen Kollaborationsprozess zu bauen. Mitmachen darf jeder. Dazu muss man kein Ingenieur sein, sondern nur mit einem Web-Browser und &#8211; wenn man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.willmsbuhse.com/welche-eigenschaften-brauchen-leader-ein-gastbeitrag-von-mir-auf-wiwo-de/wiwo/" rel="attachment wp-att-1940"><img src="http://www.willmsbuhse.com/wp-content/uploads/2012/03/Wiwo--300x185.jpg" alt="" title="Wiwo" width="300" height="185" class="alignleft size-medium wp-image-1940" /></a>Im Management-Blog der Wirtschaftswoche hatte ich die Gelegenheit, <a href="http://blog.wiwo.de/management/2012/03/03/welche-eigenschaften-brauchen-leader-gastbeitrag-von-willms-buhse/">einen Gastbeitrag</a> zum LIDA-Award zu veröffentlichen, den ich natürlich auch hier dokumentieren möchte.</p>
<p>&#8220;Mit Jay Rogers, dem CEO das US-Autobauers Local Motors, und Tim Renner, dem Kopf hinter dem Musik-Netzwerk Motor, wurden gerade bemerkenswerte zwei Manager von einer hochkarätig besetzten Jury geehrt. Rogers ist Gewinner des <a href="http://lidaaward.com">Leader in the Digital Age Award</a> 2012 (LIDA-Award), der unter dem Vorsitz von Niedersachsens Wirtschaftsminister Jörg Bode verliehen wird, in der Kategorie Manager/Vordenker 2012 . Tim Renner wird der Preis in der Kategorie Entertainment 2012 verliehen.</p>
<p>Ich habe beide als Jurymitglied unterstützt, denn beide sind eine gute Wahl, denn der LIDA-Award, der in diesem Jahr zum zweiten Mal verliehen wird, hat es sich zur Aufgabe gemacht, Manager auszuzeichnen, die vernetzt denken und zeitgemäße Leadership-Modelle erfolgreich umsetzen. Und genau das tun beide.</p>
<p><a href="http://www.mw.niedersachsen.de/portal/live.php?navigation_id=5459&amp;article_id=103408&amp;_psmand=18">Niedersachsens Wirtschaftsminister Jörg Bode nennt Jay</a> zurecht „einen Manager, der sein Unternehmen perfekt an die Anforderungen einer vernetzten, digitalen Welt angepasst hat“.</p>
<p>Während andere Automotive-Firmen auf hermetisch abgeschlossene eigene Entwicklungsabteilungen setzen, Jay steht für die Idee, mit Hilfe einer Online-Community Autos in einem offenen Kollaborationsprozess zu bauen. Mitmachen darf jeder. Dazu muss man kein Ingenieur sein, sondern nur mit einem Web-Browser und &#8211; wenn man will &#8211; einem CAD-Programm umgehen können. Autofans rund um die Welt helfen Local Motors mit Ideen und Entwürfen und haben so das Design und die Bauteile des Ralley Fighters gestaltet, der seit letztem Sommer in den USA auf den Straßen fährt.</p>
<p>So schnell wie das total vernetzte Auto-Unternehmen Local Motors kann kein anderer Fahrzeug entwickeln. 18 Monate dauete es vom Enturf bis zu dem Zeitpunkt, am den der Rally Fighter, das erste Auto von Local Motors auf der Straße fuhr. Bisher reden wir in der Automotive-Industrie über einen Zeitraum von fünf Jahren und mehr, um ein neues Fahrzeug zu entwickeln. So schnell ist Local Motors nur, weil Jay verstanden hat, vernetzt zu denken und die Dynamik des Webs zu nutzen.</p>
<p>Auch über den Preis von Tim Renner – wirklich ein <a href="www.nordmedia.de/presseinfomodul/detail/395.html">&#8220;Taktgeber der Musikindustrie&#8221;</a>- freue ich mich. Tim kenne ich seit 15 Jahren und bin beeindruckt mit wie viel Engagement er dafür kämpft, dass sich die Unterhaltungsindustrie neu erfindet. Besonders zu Zeiten von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Napster">Napster</a> war es selten, dass ein Musikmanager das Internet nicht als Teufelszeug ansah, sondern als Chance betrachtet für Künstler, mit Fans zu interagieren und neue Erlösmodelle aufzubauen.</p>
<p>Beides sind Manager, die viele Eigenschaften mitbringen, die für heutige Führungskräfte unabdingbar sind: Beide haben einen digitalen „Mindset“, das heißt: Sie haben verstanden, wie das Internet funktioniert. Sie haben Werte, wie sie für die Netzgemeinschaft selbstverständlich sind, verinnerlicht: Sie leben Offenheit, Transparenz, Agilität, Flexibilität und Dialogbereitschaft vor.</p>
<p>Jay hat sein ganzes Unternehmen um diese Werte herum aufgebaut. „Transparenz, Partizipation, Agilität und Offenheit sind Werte, die Local Motors auf allen Ebenen prägen“, sagt er. Das sind nicht nur leere Worte: Die Community Manager, die die Nutzergemeinschaft steuern und motivieren, sind in seinem Unternehmen so wichtig wie die Ingenieure. Kommunikation mit den Netznutzern hat für Local Motors absolute Priorität.</p>
<p>Die Konstruktionsdaten für den Ralley Fighter sind im Internet zu finden. Konstruktionsdaten sind in der übrigen Automotive-Industrie – eine Branche, die es in der Disziplin Geheimhaltung leicht zur Weltmeisterschaft bringt &#8211; das am besten gehütete Geheimnis. Local Motors macht sie öffentlich, damit die Netzgemeinschaft sie verbessern kann. Die Community entscheidet, welche Entwürfe die besten sind. Jay führt, aber er befiehlt nicht. Er ist der oberste Vernetzer, ein Leader, der motiviert, und moderiert,  der dafür sorgt, dass das Wissen fließt und Mitarbeitern und Community-Aktiven eine Bühne baut, auf der sie kreativ sein können. Aber darüber vergisst er auch das Anführen nicht. Er entscheidet schlussendlich, welche der vielen Ideen mit dem Budget von Local Motors umgesetzt werden. Local Motors ist ein gutes Beispiel dafür, dass die netz-gestützte Zusammenarbeit – die sogenannte Collaboration – ausschließt, dass jemand zentral unternehmerische Entscheidungen trifft.</p>
<p>Wie gut diese Vorgehensweise funktioniert, haben wir bei doubleyuu Ende 2012 zusammen mit T-Systems und der Universität St. Gallen <a href="http://www.doubleyuu.com/local-motors-studienergebnisse/">in einer Studie</a> nachgewiesen.</p>
<p>Während Ford beispielsweise für seinen 4-Wheel-Drive F150 in fünf Jahren etwa 1,5 Milliarden Dollar investieren musste und Tesla für den Roadster sechs Jahre und 250 Millionen Dollar Kapital benötigte, kam der Rally Fighter, das erste Modell, das Local Motors zum Verkauf anbietet, mit einem Budget von 3,6 Millionen Dollar aus. Local Motors muss also nur ein bis zwei Prozent des Kapitals aufwenden, das die klassische Automotive-Industrie in ein neues Fahrzeugmodell investiert.</p>
<p>Bereits jetzt ist Local Motors nach eigenen Angaben an einem Punkt, an dem schon 150 verkaufte Fahrzeuge pro neuer Serie ausreichen, um den Break-Even zu erreichen. Nicht schlecht, oder?</p>
<p>Auch Tim hat den digitalen „Mindset“ verinnerlicht: Er schreibt nicht nur Bücher über den Wandel in der Musikindustrie, sondern ist permanent online als Blogger aktiv. Und er setzt nicht auf ein Alternativmodell zum bisherigen Musikgeschäft, sondern er reagiert – wie Jay Rogers – situativ auf Veränderungen. Er stellt sich dem massiven Umbruchsprozess, den die globale Vernetzung und Digitalisierung in der Musikindustrie eingeleitet haben, durch mutiges Ausprobieren. Statt alten, zum Niedergang verurteilten Geschäftsmodellen nachzutrauern, begann er, neue aufzubauen: als der Kopf hinter Motor FM, einem auf neue Künstler spezialisierten Musikradio, als Chef von Motor Entertainment einer Firma die den Künstlern als Dienstleister ihre Veröffentlichungen managed, oder als Vorstand und Begründer der all2gethernow, einem Berliner Netzwerk welches Musikern auf den Weg in die Unabhängigkeit hilft.</p>
<p>Tim und Jay können etwas, was viele Führungskräfte heute noch nicht können: Sie haben sich von der agilen Software-Entwicklung abgeschaut, wie man heute managed. Sie orientieren sich nicht an alten Führungsmodellen wie „Command and Control“ oder kooperative Führung, bei denen letztlich doch immer der einsame Manager allein die Definitionsmacht darüber hat, was richtig, notwendig und angemessen ist.</p>
<p>Ihre Managementmethode erkennt an, dass man als Führungskraft nicht immer allein und im Voraus alles am Besten weiß. Wie bei einem agilen Software-Projekt denken sie an das große Ganze, gehen aber in kleinen Schritten vor. Im agilen Management werden keine Demoversionen einer Software, wohl aber andere Zwischenstände, etwa aus der Arbeit an der Organisations- oder Konzeptentwicklung, vorgestellt, bewertet und durch das schnelle Feedback fortlaufend zielführend weiterentwickelt. Jeder Zwischenschritt wird vom Team bewertet. Die so gewonnen Erkenntnisse werden genutzt, um zu definieren, wie der nächste Projektschritt aussehen soll.</p>
<p>Dieses Vorantasten erlaubt es, permanent auf Probleme und neue Anforderungen zu reagieren. Auf Methoden aus dem agilen Management zu setzen ist eine sinnvolle Methode, um in einer Zeit erfolgreich zu sein, die vom Netz und einem dauerhaften, extrem dynamischen Wandel geprägt ist.</p>
<p>Das allerdings ist eine Erkenntnis, die noch nicht besonders weit in der Geschäftswelt verbreitet ist. Genau deshalb freut es mich so, dass gerade Jay und Tim 2012 den LIDA-Award am 7.3. 2012 im Zuge einer Abendveranstaltung auf der Cebit verliehen bekommen. Und zwei weitere Preise folgen als Überraschung noch.&#8221;</p>
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		<title>Preisgekröhnt: Local Motors-Chef Jay gewinnt der LIDA-Award 2012</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Feb 2012 11:59:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Willms</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Thema Local Motors liegt mir ja schon eine eine ganze Weile am Herzen. Die Art und Weise, wie der US-Autohersteller mit Hilfe einer Web-Community Autos baut und entwickelt, für ein absolut zukunftsfähiges Modell halten. Zu dem Schluss sind wir unter anderem nach einer Studie gekommen, bei der wir zusammen mit der Universität St. Gallen und T-Systems das Geschäftsmodell und die Art und Weise, wie der kollaborative Entwicklungsprozess bei Local Motors funktioniert, unter die Lupe genommen hatten. Hier kann man sie herunterladen. Nun hat sich auch eine hochkarätige Jury http://lidaaward.com/jury/ unsere Meinung angeschlossen und Jay Rogers, Mitgründer und CEO Local Motors, gekürt: Jay ist Gewinner des Management-Preises Leader in the Digital Age Award 2012 (LIDA-Award). Der Preis, der in diesem Jahr zum zweiten Mal verliehen wird, hat es sich zur Aufgabe gemacht, Manager auszuzeichnen, die vernetzt denken und zeitgemäße Leadership-Modelle erfolgreich umsetzen. Jay Rogers ist einer der Vertreter einer neuen Manager-Generation, die ihre Führungsprinzipien an den Erfordernissen einer vom Internet geprägten Welt ausrichtet. „Der Preis geht an einen Manager, der sein Unternehmen perfekt an die Anforderungen einer vernetzten, digitalen Welt angepasst hat“, begründet Niedersachsens Wirtschaftsminister Jörg Bode, der den Vorsitz der Jury führte, die Wahl. In der Pressemitteilung heißt zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.doubleyuu.com/wp-content/uploads/25029.jpg" rel="lightbox[1925]" title="25029"><img src="http://www.doubleyuu.com/wp-content/uploads/25029.jpg" alt="" title="25029" width="200" height="200" class="aligncenter size-full wp-image-2625" /></a><a href="http://www.doubleyuu.com/technology-review-artikel-ueber-das-open-source-auto-von-local-motors/">Das Thema Local Motors liegt mir ja schon eine eine ganze Weile am Herzen. Die Art und Weise, wie der US-Autohersteller mit Hilfe einer Web-Community Autos baut und entwickelt, für ein absolut zukunftsfähiges Modell halten. Zu dem Schluss sind wir unter anderem <a href="http://www.doubleyuu.com/workwelldone/">nach einer Studie</a> gekommen, bei der wir zusammen mit der Universität St. Gallen und T-Systems das Geschäftsmodell und die Art und Weise, wie der kollaborative Entwicklungsprozess bei Local Motors funktioniert, unter die Lupe genommen hatten. Hier kann man sie herunterladen. <a href="http://www.t-systems.de/automotive/co-creation-studie"></p>
<p>Nun hat sich auch eine hochkarätige Jury <a href="http://lidaaward.com/jury/">http://lidaaward.com/jury/</a> unsere Meinung angeschlossen und Jay Rogers, Mitgründer und CEO Local Motors, gekürt: Jay ist Gewinner des Management-Preises <a href="http://lidaaward.com/">Leader in the Digital Age Award 2012 </a>(LIDA-Award). Der Preis, der in diesem Jahr zum zweiten Mal verliehen wird, hat es sich zur Aufgabe gemacht, Manager auszuzeichnen, die vernetzt denken und zeitgemäße Leadership-Modelle erfolgreich umsetzen. Jay Rogers ist einer der Vertreter einer neuen Manager-Generation, die ihre Führungsprinzipien an den Erfordernissen einer vom Internet geprägten Welt ausrichtet.</p>
<p>„Der Preis geht an einen Manager, der sein Unternehmen perfekt an die Anforderungen einer vernetzten, digitalen Welt angepasst hat“, <a href="http://www.mw.niedersachsen.de/portal/live.php?navigation_id=5459&amp;article_id=103408&amp;_psmand=18">begründet Niedersachsens Wirtschaftsminister Jörg Bode</a>, der den Vorsitz der Jury führte, die Wahl. </p>
<p>In der Pressemitteilung heißt zu Jay heißt es : „Das von Rogers aufgebaute Unternehmen Local Motors hat den Automobilbau neu erfunden. Während bei der klassischen Automotive-Industrie Heerscharen von Ingenieuren hinter verschlossenen Türen Produkte entwickeln, besteht die Entwicklungsabteilung von Local Motors aus einer Internet-Community: 25.000 Mitglieder aus 122 Ländern entwerfen freiwillig neue Bauteile und Designs. Auf diese Weise werden die Fahrzeuge mit einer ungeheuren Geschwindigkeit in dynamischen, agilen Collaborationsprozessen entwickelt. &#8216;Transparenz, Partizipation, Agilität und Offenheit sind Werte, die Local Motors auf allen Ebenen prägen&#8217;, sagt Jay Rogers – ein Autoprofi mit Benzin im Blut, der aber in der Welt der Bits und Bytes ebenso zuhause ist. Der Rally Fighter, der seit Juni 2010 gebaut wird, ist das erste Auto überhaupt, dass in so einem offenen Entwicklungsprozess entworfen wurde.“</p>
<p>Ich habe, wie auch im letzten Jahr bei der Verleihung des LIDA-Award, in der Jury gesessen und die absolut spannenden Diskussionen genossen. Dass sogar ein VW-Aufsichtsrat Local Motors für ein zukunftsträchtiges Modell hält, finde ich dabei besonders interessant. Ich denke, die Wahl ist eine sehr gute: Von Local Motors kann man lernen, wie man Offenheit als Strategie verfolgt. Local Motors zeigt, dass wenn man diese Strategie Schritt für Schritt umsetzt und ein Automobilunternehmen so die Prinzipien des Netzes aufgreift, Kunden nachhaltig gebunden und begeistert sind.  </p>
<p>Jay ist für mich ein echter Leader für das digitale Zeitalter, der wichtige Prinzipen der Leadership 2.0 absolut verinnerlicht hat: Er denkt vernetzt, er führt agil und an die jeweilige Situation angepasst, statt an einem starren Führungsmuster festzuhalten. Digital Leadership heißt für ihn die Chancen zu nutzen, die eine offene Kommunikation mit Kunden und Interessierten ermöglicht. Er sieht sich als enabler, als Moderator, und er diktiert nicht, sondern er überzeugt. Aber er übernimmt schlussendlich auch die Verantwortung und entscheidet, wenn die Community Entscheidungen braucht. </p>
<p>Der LIDA-Award wird am 07. März 2012 von der <a href="http://www.nordmedia.de/content/digitale_medien/medien___wirtschaft/lida_award/index.html">nordmedia </a>gemeinsam mit dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr im Rahmen einer Abendveranstaltung und doubleYUU auf der CeBIT in Hannover verliehen. <a href="http://www.nordmedia.de/content/digitale_medien/medien___wirtschaft/lida_award/anmeldung_lida_award_2012/index.html">Hier kann man sich dafür anmelden.</a></p>
<p>Das wird sicher ein spannender Termin.</p>
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		<title>Neues Interview zu Werten im Enterprise 2.0</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Jan 2012 13:19:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Willms</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Neue Jahr beginnt gut: Die Macherinnen und Macher der Webseite www.werteindex.de des Trendbüro um Peter Wippermann haben ein ein Interiew zum Thema Werte mit mir geführt. Jetzt ist es online. Hier ein kleiner Auszug, der hoffentlich Appetit auf das Lesen des gesamten Interviews macht. &#8220;Welche Rolle spielen Werte im Enterprise 2.0?&#8221; Willms Buhse: &#8220;Werte spielen eine ganz entscheidende Rolle, was die Chancen, aber auch die möglichen Konflikte im Zuge von Veränderungsprozessen angeht. Jedes Unternehmen hat ja heute schon bestimmte Werte, auf die es sich bezieht, Verlässlichkeit vielleicht, oder ein großer Fokus auf Sorgfalt und Sicherheit. Und kommen neue Werte über das Internet hinzu, Offenheit, Transparenz oder die Bereitschaft, sich zu vernetzen und Wissen zu teilen, statt sich abzuschotten. Diese Werte prägen das Arbeitsumfeld ebenfalls, können aber auch für Spannungen sorgen, weil sich diese Werte zum Teil diametral entgegenstehen. Die Kunst der Führung besteht darin, solche Wertekonflikte gar nicht erst entstehen zu lassen, sondern zu vermitteln, welche Werte in welcher Situation die sind, an denen wir uns orientieren. Erfolgreiche Unternehmen schaffen es, wie Studien zeigen, einen intelligenten Wertemix aufzubauen statt starr auf dem Alten zu beharren oder blind auf das Neue zu vertrauen. Und man weißt außerdem, dass Hochleistungsteams am [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Neue Jahr beginnt gut: Die Macherinnen und Macher der Webseite www.werteindex.de des Trendbüro um Peter Wippermann haben ein <a href="http://www.werteindex.de/blog/willms-buhse-%E2%80%9Esituativ-zu-fuhren-ist-zielfuhrender-als-aufwendig-visionen-zu-entwickeln-%E2%80%9C/">ein Interiew</a> zum Thema Werte mit mir geführt. Jetzt ist es online. Hier ein kleiner Auszug, der hoffentlich Appetit auf das Lesen des gesamten Interviews macht.</p>
<p><a href="http://www.willmsbuhse.com/neues-interview-zu-werten-im-enterprise-2-0/werte-index-2012-willms-buhse-%e2%80%9esituativ-zu-fu%cc%88hren-ist-zielfu%cc%88hrender-als-aufwendig-visionen-zu-entwickeln/" rel="attachment wp-att-1909"><img src="http://www.willmsbuhse.com/wp-content/uploads/2012/01/WERTE-INDEX-2012-»-Willms-Buhse-„Situativ-zu-führen-ist-zielführender-als-aufwendig-Visionen-zu-entwickeln.“-300x169.png" alt="" title="WERTE-INDEX 2012 » Willms Buhse- „Situativ zu führen ist zielführender als aufwendig Visionen zu entwickeln.“" width="300" height="169" class="alignleft size-medium wp-image-1909" /></a>&#8220;Welche Rolle spielen Werte im Enterprise 2.0?&#8221;</p>
<p>Willms Buhse: &#8220;Werte spielen eine ganz entscheidende Rolle, was die Chancen, aber auch die möglichen Konflikte im Zuge von Veränderungsprozessen angeht. Jedes Unternehmen hat ja heute schon bestimmte Werte, auf die es sich bezieht, Verlässlichkeit vielleicht, oder ein großer Fokus auf Sorgfalt und Sicherheit. Und kommen neue Werte über das Internet hinzu, Offenheit, Transparenz oder die Bereitschaft, sich zu vernetzen und Wissen zu teilen, statt sich abzuschotten. </p>
<p>Diese Werte prägen das Arbeitsumfeld ebenfalls, können aber auch für Spannungen sorgen, weil sich diese Werte zum Teil diametral entgegenstehen. Die Kunst der Führung besteht darin, solche Wertekonflikte gar nicht erst entstehen zu lassen, sondern zu vermitteln, welche Werte in welcher Situation die sind, an denen wir uns orientieren. Erfolgreiche Unternehmen schaffen es, wie Studien zeigen, einen intelligenten Wertemix aufzubauen statt starr auf dem Alten zu beharren oder blind auf das Neue zu vertrauen. Und man weißt außerdem, dass Hochleistungsteams am besten performen, wenn alle Wertesegmente abgedeckt sind. </p>
<p>Es muss also in allen Teams Leute geben, die ein Stück weit führen, wenn es um das Thema Innovation geht, weil sie besonders offen sind oder denen das schnelle Ausprobieren liegt, während derjenige den Lead übernimmt, der eher Werte wie Sorgfalt verinnerlicht hat, wenn es um die Ausführung  geht. Grundsätzlich stimmt aber in den meisten Unternehmen die Balance noch nicht, die Werte aus der Internetwelt haben noch zu wenige Promotoren. Leute, die das leisten können, sollte man sich rein holen.&#8221;</p>
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		<title>Frohes Fest, einen guten Rutsch und ein tolles 2012</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Dec 2011 18:23:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Willms</dc:creator>
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		<description><![CDATA[2011 war ein uneheuer aufregendes Jahr. Unser Team bei doubleYUU hat sich personell verstärkt und ist noch weiterzusammen gewachsen. Ich hatte das Privileg, bei einigen Projekten liebgewonnene alte Bekannte wiederzutreffen und bei anderen neue inspirierende und kluge Menschen kennenzulernen. Kein Wunder, dass ich den Eindruck habe, dass 2011 wie im Flug vergangen ist. Ich möchte mich &#8211; auch im Namen des Teams &#8211; bei allen Kunden, Freunden und Bekannten für die gute Zusammenarbeit, die spannenden Ideen und die erfüllende Zeit bedanken. &#160; Für 2012 wüsche ich euch allen alles Gute &#8211; und vorher noch ein paar entspannende Festtage und einen guten Rutsch. Willms]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>2011 war ein uneheuer aufregendes Jahr. Unser <a href="http://www.doubleyuu.com/home/team/">Team</a> bei doubleYUU hat sich personell verstärkt und ist noch weiterzusammen gewachsen. Ich hatte das Privileg, bei einigen Projekten liebgewonnene alte Bekannte wiederzutreffen und bei anderen neue inspirierende und kluge Menschen kennenzulernen.<br />
Kein Wunder, dass ich den Eindruck habe, dass 2011 wie im Flug vergangen ist.<br />
Ich möchte mich &#8211; auch im Namen des Teams &#8211; bei allen Kunden, Freunden und Bekannten für die gute Zusammenarbeit, die spannenden Ideen und die erfüllende Zeit bedanken.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img class="size-full wp-image-1885 alignnone" title="Zusammenarbeit" src="http://www.willmsbuhse.com/wp-content/uploads/2011/12/78633787-600px2.jpg" alt="Zusammenarbeit" width="600" height="400" /></p>
<p>Für 2012 wüsche ich euch allen alles Gute &#8211; und vorher noch ein paar entspannende Festtage und einen guten Rutsch.</p>
<p>Willms</p>
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		<title>Danke für die gute Zusammenarbeit</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Dec 2011 14:15:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Willms</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es ist immer ein tolle Gefühl, wenn Projekte, die man zusammen mit tollen Fachleuten aus anderen Organsationen angeschoben und umgesetzt hat, zu einem guten Abschluss gebracht wurden. Vor zwei Monaten hat T-Systems zusammen mit uns von doubleYUU und der Universität St. Gallen zu einer Umfrage aufgerufen. Befragt wurden Vertreter der Automobilindustrie zu dem Geschäftsmodell des US-Autobauers Local Motors. Das Start-Up-Unternehmen aus Phoenix im Bundesstaat Arizona baut Fahrzeuge mit Hilfe einer Internet-Community. Über Local Motors haben wir in letzter Zeit ja viel geschrieben &#8211; und werden das auch sicher weiterhin tun. Jetzt aber schnaufen wir erst einmal durch und freuen uns über die Ergebnisse der Online-Befragung. Sie liegen jetzt vor und werfen ein aktuelles Schlaglicht auf das Meinungsbild in der Autoindustrie: Danach hat die individualisierte Massenfertigung mit Einbindung von Kunden Potential, wenn auch nicht uneingeschränkt und in Teilbereichen. &#8220;Sensible Fahrzeugteile wie Fahrwerk oder Antrieb in offenen Entwicklungsprozessen zu konstruieren, ist für die klassischen Autobauer nach wie vor ein Tabu&#8221;, meint Thomas Spreitzer, Marketingleiter T-Systems. Local Motors stelle somit alte Erfolgrezepte in Frage. Von dieser neuen Art des Collaboration-Prozesses können die Fachleute aus der Autobranche meiner Ansicht nach viel lernen. Aktuell gilt, dass die Chancen dieses Entwicklungsmodells nur zum Teil erkannt werden. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist immer ein tolle Gefühl, wenn Projekte, die man zusammen mit tollen Fachleuten aus anderen Organsationen angeschoben und umgesetzt hat, zu einem guten Abschluss gebracht wurden. Vor zwei Monaten hat T-Systems zusammen mit uns von <a href="http://www.doubleyuu.com">doubleYUU</a> und der <a href="http://http://www.fci.unisg.ch/">Universität St. Gallen </a> zu einer Umfrage aufgerufen. Befragt wurden Vertreter der Automobilindustrie zu dem Geschäftsmodell des US-Autobauers Local Motors. Das Start-Up-Unternehmen aus Phoenix im Bundesstaat Arizona baut Fahrzeuge mit Hilfe einer Internet-Community.</p>
<p><a href="http://issuu.com/doubleyuu/docs/local-motors-studie-1" target="_blank"><img class="alignleft size-medium wp-image-1888" title="Local Motors Studie Cover" src="http://www.willmsbuhse.com/wp-content/uploads/2011/12/LM-COver1-300x425.jpg" alt="Local Motors Studie Cover" width="300" height="425" /></a>Über Local Motors haben wir in letzter Zeit ja viel geschrieben &#8211; und werden das auch sicher weiterhin tun. Jetzt aber schnaufen wir erst einmal durch und freuen uns über die Ergebnisse der Online-Befragung. <span id="more-1864"></span></p>
<p>Sie liegen jetzt vor und werfen ein aktuelles Schlaglicht auf das Meinungsbild in der Autoindustrie: Danach hat die individualisierte Massenfertigung mit Einbindung von Kunden Potential, wenn auch nicht uneingeschränkt und in Teilbereichen. &#8220;Sensible Fahrzeugteile wie Fahrwerk oder Antrieb in offenen Entwicklungsprozessen zu konstruieren, ist für die klassischen Autobauer nach wie vor ein Tabu&#8221;, meint Thomas Spreitzer, Marketingleiter T-Systems. Local Motors stelle somit alte Erfolgrezepte in Frage.</p>
<p>Von dieser neuen Art des Collaboration-Prozesses können die Fachleute aus der Autobranche meiner Ansicht nach viel lernen. Aktuell gilt, dass die Chancen dieses Entwicklungsmodells nur zum Teil erkannt werden. Dabei kann es eine große Chance sein, dass die Fachleute gerade auch im Erfinderland Deutschland den Schritt wagen, sich durch innovative Erfolgsrezepte inspirieren zu lassen.</p>
<p>Ea bleibt also noch viel Aufklärungsarbeit, und ich bin gespannt, welcher Automotive-Pionier in Deutschland zuerst ein wenig Local Motors wagt&#8230; ;-)</p>
<p>Mehr zu der Studie und den Ergebnissen der Online-Befragung gibt es hier: <a href="www.t-systems.de/automotive/co-creation-studie">www.t-systems.de/automotive/co-creation-studie</a></p>
<p>Und wir rufen Dankeschön in die Richtung Dr. Ulrich Lessmann von T-Systems, in die Richtung von Professor Sven Henkel von der Universität St. Gallen und in die Richtung von <a href="http://www.jensottolange.de">Jens Otto Lange</a>, der als Co-Autor ebenfalls viel zu unserer gemeinsamen Arbeit beigetragen hat.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div><object classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000" style="width:600px;height:297px" id="8b911eff-a3a6-1527-6f89-d43a65dc9d35" ><param name="movie" value="http://static.issuu.com/webembed/viewers/style1/v2/IssuuReader.swf?mode=mini&amp;pageNumber=2&amp;shareMenuEnabled=false&amp;printButtonEnabled=false&amp;backgroundColor=%23222222&amp;documentId=111220122837-b028c52824454a269b7b6e64713c5562" /><param name="allowfullscreen" value="true"/><param name="menu" value="false"/><param name="wmode" value="transparent"/><embed src="http://static.issuu.com/webembed/viewers/style1/v2/IssuuReader.swf" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" menu="false" wmode="transparent" style="width:600px;height:297px" flashvars="mode=mini&amp;pageNumber=2&amp;shareMenuEnabled=false&amp;printButtonEnabled=false&amp;backgroundColor=%23222222&amp;documentId=111220122837-b028c52824454a269b7b6e64713c5562" /></object></p>
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		<title>Local Motors: Industrie-Reaktionen und Presse-Feedback</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Dec 2011 16:08:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lars</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gleich zwei gute Nachrichten haben uns, die wir bei doubleYUU lange an der Local Motors-Studie geschwitzt haben, den Tag versüßt: Zum einen ist nun auch die aktualisierte Version der Studie online. Besonders spannend dort zu lesen, wie die Vertreter der deutschen Automotive-Industrie auf Local Motors reagieren. Wir verraten sicher nicht zuviel, wenn wir hier schon mal schreiben, dass Local Motors als Unternehmen und als Konzept nicht gerade mit offenen Armen empfangen wird. Aber lesen Sie selbst, die detaillierten Ergebnisse und Stellungnahmen von erfahrenen Automanagern im zweiten Teil der Studie finde Sie ab Seite 67. Zum anderen war unsere Arbeit dem Magazin Technology Review eine Geschichte wert. Sie trägt den Titel &#8220;Das Open-Source-Auto&#8221; und ist in der neusten Ausgabe 12.2011 zu finden. Wir schauen jetzt mal, ob und welche Wellenschäge die Studie in der Industrie auslöst. Für uns bleiben ersteinmal als Learnings: 1) Die Autoindustrie nimmt das Thema Co-Creation ernst, aber sieht es nicht als Zukunftsmodell für die etablierte Massenfahrzeugindustrie. 2) Als größte Hemmschwellen für eine großflächige Umsetzung von Co-Creation in der deutschen Automobil-Industrie erscheinen die rechtlichen, technischen und praktischen Bedenken der Verantwortlichen. Im Grunde aber ist Mindset der Industrie dafür verantwortlich, dass vor allem Risiken (die könnte man angehen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gleich zwei gute Nachrichten haben uns, die wir bei <a href="www.doubleyuu.com">doubleYUU</a> lange an der Local Motors-Studie geschwitzt haben, den Tag versüßt: Zum einen ist nun auch <a href="http://www.automotiveit.eu/local-motors-das-sagt-die-autoindustrie-dazu/t-systems-subnet/id-0031077">die aktualisierte Version</a> der Studie online. Besonders spannend dort zu lesen, wie die Vertreter der deutschen Automotive-Industrie auf Local Motors reagieren. Wir verraten sicher nicht zuviel, wenn wir hier schon mal schreiben, dass Local Motors als Unternehmen und als Konzept nicht gerade mit offenen Armen empfangen wird. Aber lesen Sie selbst, die detaillierten Ergebnisse und Stellungnahmen von erfahrenen Automanagern im zweiten Teil der Studie finde Sie ab Seite 67.</p>
<p><a href="http://www.doubleyuu.com/wp-content/uploads/technology-review-2011-12-klein.pdf" target="_blank"><img class="alignleft size-medium wp-image-1894" title="Technology Review Cover" src="http://www.willmsbuhse.com/wp-content/uploads/2011/12/TR-Titel3-300x417.jpg" alt="Technology Review Cover" width="300" height="417" /></a>Zum anderen war unsere Arbeit dem Magazin <a href="http://www.heise.de/tr/">Technology Review </a> eine Geschichte wert. Sie trägt den Titel &#8220;Das Open-Source-Auto&#8221; und ist in der neusten Ausgabe 12.2011 zu finden. Wir schauen jetzt mal, ob und welche Wellenschäge die Studie in der Industrie auslöst.</p>
<p>Für uns bleiben ersteinmal als Learnings:</p>
<p>1) Die Autoindustrie nimmt das Thema Co-Creation ernst, aber sieht es nicht als Zukunftsmodell für die etablierte Massenfahrzeugindustrie.</p>
<p>2) Als größte Hemmschwellen für eine großflächige Umsetzung von Co-Creation in der deutschen Automobil-Industrie erscheinen die rechtlichen, technischen und praktischen Bedenken der Verantwortlichen. Im Grunde aber ist Mindset der Industrie dafür verantwortlich, dass vor allem Risiken (die könnte man angehen und in de Griff bekommen) und weniger die Chancen gesehen werden. These von uns: Mit dem bevorstehenden großflächigem Einzug der Generation der Digital Natives (ab Jahrgang 1980) sind in die Führungsebenen Veränderungen im Mindset zu erwarten.</p>
<p>3) In Sachen Enterprise 2.0 hat die Industrie hat den Wert digitaler Vernetzung noch nicht verstanden &#8211; nicht einmal intern.</p>
<p>4) Nichtsdestotrotz wird Co-Creation einen zunehmenden Einfluss haben, Kunden werden vermehrt in Fahrzeugdesign eingebunden.</p>
<p>5) Dazu braucht es vermehrt sichere, skalierbare, einfach zu bedienende Plattformen.</p>
<p>6) Communities müssen aufgebaut und kontinuierlich gepflegt werden. Das Beispiel-Case Local Motors zeigt, dass neben der richtigen Technikplattform auch die engagierte, nachhaltige, kompetente und hartnäckige Arbeit von Community-Managern für den Erfolg von Co-Creation unabdingbar ist.</p>
<p>7) Es sind massive Investitionen nötig, um die Produkte der Automotive-Industrie auf digitale Augenhöhe mit denen aus angrenzenden Industrien wie Consumer Electronic oder Telekommunikation zu bringen.</p>
<p>Kunden immer mal wieder Projektweise bei App-Ideenwettbewerben anzusprechen und ab und an mal Partizipation zu gewähren, reicht in Zukunft wohl nicht mehr aus. Die Kunden drängen in den Boardroom, wollen mitmachen, mitbestimmen. Wir sind gespannt, welche Autobauer, sich als erstes so aufstellen, dass sie von dieser Dynamik profitieren.</p>
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		</item>
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		<title>Local Motors: Die Dritte Industrielle Revolution trifft nicht nur Verlage und Musikindustrie</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Nov 2011 15:03:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lars</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Einer der spannendsten Aspekte, den ich aus den Gesprächen mit Jay Rogers, dem CEO von Local Motors mitgenommen habe, ist, dass die die kreative Dynamik des Mitmach-Web 2.0 nicht nur Branchen wie die Verlage oder die Musikindustrie trifft. Der Umbruch, den die globale Vernetzung und die Digitalisierung immer größerer Teile der Alltagswelt ausgelöst haben, sorgt dafür, dass in vielen Branchen kein Stein auf dem anderen bleibt. Ähnlich wie die ersten Industrielle Revolution, die vor etwa 200 Jahren begann, und die Umwälzungen, die als Folge der Vereinheitlichung aller Produktionsschritte in Fabriken die zweiten Industrielle Revolution nach 1920 prägten, hat auch diese Entwicklung, die einige Fachleute als Dritte Industrielle Revolution bezeichnen, Auswirkungen auf so gut wie alle Branchen und Lebensbereiche. Wie formidabel die Konkurrenz sein kann, die die kreative Dynamik des Mitmach-Web 2.0 für sich nutzen, bekommt auch die Automobilindustrie zu spüren, deren Vertreter vermutlich nicht im Traum daran gedacht haben, dass auf einmal eine Bedrohung für ihre Geschäft aus dem Web und nicht aus irgendeiner modernen Fabrikhalle kommt. Jay ist überzeugt daovn, dass wir tatsächlich vor einem neuen industriellen Paradigma stehen und die Digitalisierung alles verändert &#8211; und zwar in so gut wie jeder Industrie. Im Teil 5 unserer Interviewreihe erfahrt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einer der spannendsten Aspekte, den ich aus den Gesprächen mit <a href="http://www.doubleyuu.com/wenn-kunden-sebst-hand-anlegen-ikea-als-vorbild-fur-local-motors/">Jay Rogers</a>, dem CEO von <a href="http://www.doubleyuu.com/local-motors-studie/">Local Motors</a> mitgenommen habe, ist, dass die die kreative Dynamik des Mitmach-Web 2.0 nicht nur Branchen wie die Verlage oder die Musikindustrie trifft. Der Umbruch, den die globale Vernetzung und die Digitalisierung immer größerer Teile der Alltagswelt ausgelöst haben, sorgt dafür, dass in vielen Branchen kein Stein auf dem anderen bleibt. Ähnlich wie die ersten Industrielle Revolution, die vor etwa 200 Jahren begann, und die Umwälzungen, die als Folge der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fordismus">Vereinheitlichung aller Produktionsschritte in Fabriken</a> die zweiten Industrielle Revolution nach 1920 prägten, hat auch diese Entwicklung, die einige Fachleute als Dritte Industrielle Revolution bezeichnen, Auswirkungen auf so gut wie alle Branchen und Lebensbereiche. Wie formidabel die Konkurrenz sein kann, die die kreative Dynamik des Mitmach-Web 2.0 für sich nutzen, bekommt auch die Automobilindustrie zu spüren, deren Vertreter vermutlich nicht im Traum daran gedacht haben, dass auf einmal eine Bedrohung für ihre Geschäft aus dem Web und nicht aus irgendeiner modernen Fabrikhalle kommt.<br />
Jay ist überzeugt daovn, dass wir tatsächlich vor einem neuen industriellen Paradigma stehen und die Digitalisierung alles verändert &#8211; und zwar in so gut wie jeder Industrie. Im Teil 5 unserer Interviewreihe erfahrt Ihr mehr.</p>
<p><object style="height: 390px; width: 640px;" width="640" height="360" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/BpbpkdLRxqQ?version=3&amp;feature=player_detailpage" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed style="height: 390px; width: 640px;" width="640" height="360" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/BpbpkdLRxqQ?version=3&amp;feature=player_detailpage" allowFullScreen="true" allowScriptAccess="always" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" /></object></p>
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		<title>12 Jahre und schon App-Entwickler</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Nov 2011 16:40:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Willms</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Digital Native]]></category>
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		<description><![CDATA[Ist es nicht großartig, auf Konferenzen, Webseiten oder im persönlichen Gespräch faszinierende Beispiele zu entdecken, die zeigen, was möglich ist und einen motivieren diese Grenzen ebenfalls zu erreichen und zu überschreiten? Einen dieser Momente erlebte ich letztes Wochenende, als ich die wie immer sehr interessanten Seite der TED-Talks besuchte. Bei einer unabhängig organisierten Veranstaltung zur TED-Reihe ManhattanBeach vor wenigen Wochen hat zum Thema App-Entwicklung gesprochen – ein Sechsklässler aus South Bay! Screenshot: TED-Talk Thomas Suarez Mittlerweile besitzt Suarez ein eigenes kleines Unternehmen mit eigener Webseite carrotcorp.com. Er hat mit Mitschülern einen App-Club an seiner Schule initiiert, so dass wir uns mit Recht fragen dürfen, wann die ersten App-AGs an deutschen Schulen auftreten werden. Und es wird sicherlich nicht das letzte Mal sein, dass wir von ihm hören. Wie so jemand tickt? Ziemlich cool, finde ich. Ich übergebe das Mikrofon an: Thomas Suarez. Gestus und Sprache lassen mich vermuten, dass die jüngeren Generationen viel schneller in unsere vernetzte und digitalisierte Welt hineinwachsen werden, als wir es uns bisher vorstellen konnten. Mir stellen sich aber &#8211; als Web-Enthusiast und als Vater &#8211; noch andere Fragen. Wie unbeschwert ist eine Kindheit, wenn ich mit etwa zwölf Jahren das erste Mal ein kommerzielles Produkt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ist es nicht großartig, auf Konferenzen, Webseiten oder im persönlichen Gespräch faszinierende Beispiele zu entdecken, die zeigen, was möglich ist und einen motivieren diese Grenzen ebenfalls zu erreichen und zu überschreiten?</p>
<p>Einen dieser Momente erlebte ich letztes Wochenende, als ich die wie immer sehr interessanten Seite der TED-Talks besuchte. Bei einer unabhängig organisierten Veranstaltung zur TED-Reihe ManhattanBeach vor wenigen Wochen hat zum Thema App-Entwicklung gesprochen – ein Sechsklässler <a title="TED-Event Thomas Suarez über iPhone-App-Entwicklung" href="http://tedxmanhattanbeach.com/past-events/conference-october-2011/speakers/thomas-suarez/" target="_blank">aus South Bay</a>!<br />
<span id="more-1830"></span><br />
<img class="alignnone size-full wp-image-1891" title="screenshot-thomas-suarez-ted-talk-manhattanbeach" src="http://www.doubleyuu.com/wp-content/uploads/screenshot-thomas-suarez-ted-talk-manhattanbeach.jpg" alt="" width="600" height="341" /><br />
Screenshot: <a title="TED-Talk Thomas Suarez über App-Entwicklung" href="http://youtu.be/ehDAP1OQ9Zw" target="_blank">TED-Talk Thomas Suarez</a></p>
<p>Mittlerweile besitzt Suarez ein eigenes kleines Unternehmen mit eigener Webseite <a title="carrotcorp.com" href="http://carrotcorp.com/" target="_blank">carrotcorp.com</a>. Er hat mit Mitschülern einen App-Club an seiner Schule initiiert, so dass wir uns mit Recht fragen dürfen, wann die ersten App-AGs an deutschen Schulen auftreten werden. Und es wird sicherlich nicht das letzte Mal sein, dass wir von ihm hören. Wie so jemand tickt? Ziemlich cool, finde ich. Ich übergebe das Mikrofon an: Thomas Suarez.<!--more--></p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/ehDAP1OQ9Zw?rel=0" frameborder="0" width="600" height="305"></iframe></p>
<p>Gestus und Sprache lassen mich vermuten, dass die jüngeren Generationen viel schneller in unsere vernetzte und digitalisierte Welt hineinwachsen werden, als wir es uns bisher vorstellen konnten.</p>
<p>Mir stellen sich aber &#8211; als Web-Enthusiast und als Vater &#8211; noch andere Fragen. Wie unbeschwert ist eine Kindheit, wenn ich mit etwa zwölf Jahren das erste Mal ein kommerzielles Produkt in einem weltweit zugänglichen Software-Store platziere? Die von Apple entwickelte Hard- und Software ermöglicht es Thomas aus spielerischem Reiz eine eigene Firma zu gründen und die kreative und charakterliche Sandbox der Kindheit zu verlassen, bevor er in der Lage ist, die Konsequenzen abzuschätzen. Ich wünsche Thomas jeglichen Erfolg für seine Aktivitäten. Ich wünsche ihm aber auch, dass es ihm mit Hilfe seiner Eltern gelingt, ein paar weitere unbeschwerte Kinder- und Jugendjahre zu verleben, bevor sein Tag von Deadlines, Meetings und Mails bestimmt wird.</p>
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